Wo digitale Lösungen auf die Baupraxis treffen – BVBS auf der BAU 2027

Auf der BAU 2027 treffen digitale Technologien auf die Branchen, Gewerke und Anwendungsbereiche, in denen sie zum Einsatz kommen.
Bild: BVBS, erstellt mit KI („ChatGPT“, Open AI)

Auf der BAU 2027 treffen digitale Technologien auf die Branchen, Gewerke und Anwendungsbereiche, in denen sie zum Einsatz kommen.
Bild: BVBS, erstellt mit KI („ChatGPT“, Open AI)
Bausoftware entwickelt sich vom einzelnen Werkzeug zum strategischen Rückgrat für Planung, Ausführung und Betrieb. Damit rückt zunehmend die Frage in den Mittelpunkt, wie Anwendungen, Daten und Beteiligte zu durchgängigen Prozessen verbunden werden können. Auf der BAU 2027 in München zeigt der BVBS gemeinsam mit Mitgliedsunternehmen vom 11. bis 15. Januar die Bandbreite digitaler Lösungen für die Bauwirtschaft und macht sichtbar, wie diese ineinandergreifen.

Die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme führt in Halle C5 Anbieter digitaler Lösungen und Technologien unter dem Motto „powered by digitalBAU“ zusammen und bietet einen breiten Überblick über die Digitalisierungspraxis im Bauwesen. Hier präsentieren Softwareunternehmen Anwendungen und neue Entwicklungen rund um BIM, künstliche Intelligenz und digitale Zwillinge – darunter auch zahlreiche BVBS-Mitgliedsunternehmen. Der BVBS ist mit seinem Gemeinschaftsstand (Stand-Nr.: C5 306) vertreten und bündelt dort Anbieter verschiedener Anwendungsbereiche. Fachbesucher können am Gemeinschaftsstand und bei den Mitgliedsunternehmen in Halle C5 konkrete Lösungen vergleichen und sich über Einsatzmöglichkeiten sowie aktuelle Entwicklungen austauschen.

Vielfalt sichtbar machen

Digitale Anwendungen und Technologien decken inzwischen immer mehr Aufgaben und Phasen im gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks ab – gleichzeitig wächst die Zahl spezialisierter Lösungen. Damit steigt auch der Bedarf an Orientierung. Welche Anwendungen eignen sich für welche Aufgaben? Wie lassen sich bestehende Systeme miteinander verbinden? Und welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit digitale Prozesse flächendeckend umgesetzt werden können?

„Die BAU 2027 ist gemeinsam mit der digitalBAU der wichtigste Branchentreffpunkt für die Digitalisierung im Bauwesen. Für den BVBS und seine Mitgliedsunternehmen ist die Präsenz auf der Messe deshalb unverzichtbar. Während unsere Mitglieder in der Halle und an unserem Gemeinschaftsstand unterschiedliche Anwendungen zeigen, bieten wir als Verband Orientierung zu Anforderungen und zum Zusammenspiel digitaler Prozesse im Bauwesen“, sagt Thomas Eichinger, Geschäftsführer des BVBS.

Schnittstelle zwischen Markt und Politik

Durchgängige digitale Prozesse sind jedoch nicht allein eine Frage der verfügbaren Software. Sie brauchen auch verlässliche Standards, funktionierende Schnittstellen, eine geeignete digitale Infrastruktur und einen sicheren Umgang mit Daten. Damit rücken auch die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen in den Blick. Als Interessenvertretung der Software- und Digitalisierungsunternehmen bringt der BVBS die Perspektiven und Positionen seiner Mitglieder auf der Messe in die Diskussion ein. Der Gemeinschaftsstand ist deshalb zugleich ein Treffpunkt für Anwender, Softwareanbieter sowie Gesprächspartner aus Politik und Verwaltung. So verbindet der BVBS auf der BAU die Präsentation konkreter Anwendungen mit dem Austausch über die Rahmenbedingungen der weiteren Digitalisierung im Bauwesen. Gesprächstermine können unter
service@bvbs.de vereinbart werden.

Digitalisierung ist ein Leitthema der BAU

„Digitalisierung und Produktivität“ gehört zu den vier Leitthemen der BAU 2027. Es setzt sich mit dem Wandel zu effizienteren, vernetzten und datenbasierten Planungs-, Bau- und Betriebsprozessen auseinander. Damit greift die Weltleitmesse eine der zentralen Herausforderungen im Bauwesen auf. Daneben beschäftigt sich die Messe mit den Themen „Lebensraum im Wandel“, „Material und Ressourcen“ sowie „Klimaschutz und Klimaanpassung“. In zahlreichen Veranstaltungen des Rahmenprogramms werden die Messeleitthemen aufgegriffen.

Gerade die thematische Breite der BAU schafft dabei einen besonderen Mehrwert: Digitale Technologien stehen hier nicht für sich, sondern treffen auf die Branchen, Gewerke und Anwendungsbereiche, in denen sie zum Einsatz kommen. Fachbesucher können so digitale Lösungen im Zusammenhang mit konkreten Planungs-, Bau- und Betriebsprozessen kennenlernen und sich auf kurzen Wegen mit Herstellern und Anwendern austauschen.

Weitere Informationen zur BAU 2027 gibt es unter www.bau-muenchen.com und www.bvbs.de/bau-2027.

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