Knauf-Plugin für „Archicad 23“ veröffentlicht

Mehr als 4.000 Decken-, Boden- und Wandsysteme

Nachdem Knauf bereits im Juli 2019 die aktuelle Version des BIM-Plugins für "Revit 2020" veröffentlicht hat, zieht das Unternehmen wenige Wochen nach Veröffentlichung von "Archicad 23" mit der entsprechenden Plugin-Variante nach. Planer und Architekten erhalten dadurch direkt innerhalb der Konstruktions- und Planungssoftware "Archicad 23" Zugriff auf 4.000 Decken-, Boden- und Wandsysteme und damit auf 4.000 BIM-Objekte für die digitale Planung in "Archicad 23".

„Das Plugin liefert mit einem Systemfinder, einer Garantie für Datenaktualität sowie einer Mengen- und Stücklistenfunktion echte Mehrwerte, die Planern und Architekten die Arbeit erleichtern und gleichzeitig die Bauqualität heben können“, erklärt Matthias Uhl, Gründer und Geschäftsführer von Die Werkbank ITGmbH. Das von Die Werkbank IT GmbH zusammen mit Knauf entwickelte BIM-Plugin steht in der aktuellen Version für "Archicad 23" zum Herunterladen bereit.

Das kostenlos verfügbare Knauf-Plugin verfügt über mehr als 4.000 Decken-, Boden- und Wandsysteme.
Foto: Die Werkbankt IT GmbH

Das kostenlos verfügbare Knauf-Plugin verfügt über mehr als 4.000 Decken-, Boden- und Wandsysteme.
Foto: Die Werkbankt IT GmbH

Nutzerfreundlichkeit dank Systemfinder

Ein grundlegender Vorteil des Plugins ist, dass BIM-Objekte nicht mehr einzeln heruntergeladen werden müssen, sondern rund 4.000 Decken-, Boden- und Wandsysteme als BIM-Daten für die Planung bereitstehen. Zudem unterstützt ein Systemfinder dabei, entsprechend den Planungsanforderungen das geeignete Knauf System zu ermitteln.


Nie wieder mit veralteten Daten arbeiten

Einen weiteren Mehrwert bietet die Updatefunktion des Plugins. Sie verhindert, dass Planer und Architekten mit veralteten Daten arbeiten, die nicht mehr mit den Produkten und Bauteilen des Baustoffherstellers übereinstimmen, die aktuell im Sortiment geführt werden. „Beim digitalen Bauen kommt es nicht mehr ausschließlich auf die Qualität der Baustoffe und Bauprodukte an, die schlussendlich am Objekt verbaut werden, sondern nicht zuletzt auf die Qualität der digitalen Bauteile, mit denen der digitale Zwilling geplant wird. Einer der wichtigsten Aspekte dabei ist die Datenaktualität. Doch genau die können Baustoffhersteller teilweise nicht gewährleisten, weil sie keine Kontrolle über ihre veröffentlichten BIM-Objekte haben. Die Produktportfolien sind einerseits zu groß und andererseits ergeben sich zu häufig Änderungen etwa bei den Attributen von Bauteilen. Der Aufwand, der sich für Bauindustrie in Sachen Datenpflege ergibt, kann ressourcentechnisch häufig nicht abgebildet werden“, erklärt Ali Riza Acer, leitender BIM Manager bei Knauf.

Laut Ali Riza Acer setzt Knauf deshalb bei seiner BIM-Strategie auf das Single-Sourcing-Prinzip“, bei dem BIM-Daten immer auf die beim Hersteller aktuell vorliegenden PIM-Daten Bezug nehmen. Ob einzelne BIM-Objekte, Datenbanken oder Plugin-Daten: Ändern sich Attribute oder Eigenschaften bei Bauteilen von Knauf erfolgt stets ein automatisches Update bei den von Knauf herausgegebenen BIM-Objekten.

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