Nevaris Bausoftware GmbH auf Wachstumskurs

Nachfrage an spezialisierten Softwarelösungen für die Baubranche wächst

Daniel Csillag, Geschäftsführer der Nevaris Bausoftware GmbH

Foto: Nevaris Bausoftware GmbH

Daniel Csillag, Geschäftsführer der Nevaris Bausoftware GmbH
Foto: Nevaris Bausoftware GmbH

Die Baubranche kann sich über volle Auftragsbücher freuen – doch auch in guten Zeiten muss an die ungewisse Zukunft gedacht werden: Viele Bauunternehmen sowie Architekten nutzen das erwirtschaftete Kapital, um in Software zu investieren, die auch bei nachteiliger Marktlage zu einer langfristigen Profitabilität beiträgt. Deshalb konnte die Nevaris Bausoftware GmbH (www.nevaris.com) mit Hauptsitz in Bremen im vergangenen Geschäftsjahr einen zweistellig gestiegenen Umsatz verzeichnen. Damit erzielte das Software-Unternehmen das beste Ergebnis in seiner über 30-jährigen Firmengeschichte.

Der Zukauf von 123erfasst, dem Marktführer im mobilen Baustellenmanagement, im Juni letzten Jahres hatte einen bedeutenden Anteil am Geschäftserfolg. Infolge der hohen Nachfrage an innovativen Software-Anwendungen stellte Nevaris zudem im vergangenen Jahr an allen Standorten 30 neue feste Mitarbeiter ein – 180 sind es aktuell. Außerdem konnte das Unternehmen neue Kunden, wie die Kutter GmbH & Co. KG, die österreichische Kollitsch Management GmbH sowie die Project Immobilien Wohnen AG, gewinnen.

„Diese Entwicklung bestätigt einmal mehr den hohen Bedarf der Baubranche an unseren zuverlässigen und vor allem integrierten IT-Lösungen in den Bereichen Buchhaltung, Baukalkulation, Building Information Modeling und mobile Baustelle“, sagt Daniel Csillag, Geschäftsführer der Nevaris Bausoftware GmbH. Er weiß: „Die Bauunternehmen sowie Architekten stehen unter einem hohen Kostendruck und müssen daher ihre Geschäftsprozesse mit geeigneten Softwarelösungen optimieren.“

Themen 2019: Mobiles Baustellenmanagement und BIM

In Zukunft will der Spezialist für baubetriebliche und baukaufmännische Softwarelösungen für Architekten und Bauunternehmen weiterwachsen und vor allem kleine und mittelständische Unternehmen als Kunden gewinnen. Hierfür wurden im Juni 2018 mit dem Umzug der Unternehmenszentrale von Achim in deutlich größere Räume in der Bremer Airport-Stadt grundlegende Voraussetzungen geschaffen.

Zu den wichtigsten Themen 2019 zählt laut Daniel Csillag der Ausbau mobiler Lösungen, z.B. für den Einsatz mobiler Endgeräte auf Baustellen sowie für eine schnelle Datenübertragung an Buchhaltung und Bauleitung. Auch das Building Information Modeling (BIM), bei dem es um die digitale Transformation in der Bauindustrie geht, wird von den Kunden stark nachgefragt. Mittels BIM werden alle gestalterischen, qualitativen, zeitlichen und wirtschaftlichen Vorgaben und Daten digital erfasst und vernetzt.

Auch öffentlich finanzierte Bauvorhaben profitieren von BIM: Laut einer Empfehlung der Europäischen Kommission soll BIM bei Ausschreibungen und Vergaben öffentlicher Bauaufträge ab 2020 verpflichtend sein. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat darauf reagiert und schon 2015 einige BIM-Pilotprojekte durchgeführt. Seit Mitte 2017 unterstützt das Ministerium nach einem Drei-Stufen-Plan vermehrt Verkehrsinfrastrukturprojekte auf Basis von BIM. Österreich plant die verpflichtende Nutzung ab 2020. „Unsere Aufgabe besteht nun auch darin, unsere Software-Lösungen auf diese Anforderungen auszurichten und landesspezifische Vorgaben zu integrieren“, fasst Daniel Csillag zusammen.

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