Brückenkolloquium an der TAE als Hybrid-Event

RIB präsentierte Brückenlösungen in Modulbauweise

Rund 80 Referenten, 90 Präsenz- und 50 Online-Teilnehmer konnten sich im Rahmen des zweitägigen Brückenkolloquiums an der technischen Akademie Esslingen (TAE) am 8. und 9. September 2020 über neue und innovative Methoden, Verfahren und Technologien für Beurteilung, Planung, Bau, Instandhaltung und den Betrieb von Brücken untereinander austauschen. Der Einsatz einer hochwertigen Medientechnik erlaubte dabei eine vollwertige Online-Interaktion aller Tagungsteilnehmer.

Einfach, effizient und wirtschaftlich: WIB-Brücken in integraler Bauweise.
Bild: RIB

Einfach, effizient und wirtschaftlich: WIB-Brücken in integraler Bauweise.
Bild: RIB

Unter dem Titel „Innovative Brücken mit kurzer Bauzeit in Modulbauweise“ stellte RIB Lösungsansätze für Brückenneubauten oder Ersatzneubauten vor. Diese lassen sich unter laufendem Verkehr, mit optimalen Herstellungsverfahren und gleichzeitig geringer Beeinträchtigung der Mobilität einsetzen und bieten eine Unterstützung zur Lösung der derzeitigen Situation innerhalb der Bundesrepublik. Schließlich müssen im gesamten Bundesgebiet nicht nur zahlreiche Brückenneubauten, sondern ebenso eine Vielzahl von Sanierungen bewerkstelligt werden. Der Fokus des Beitrags lag auf der Realisierung von kurzen Bauzeiten bei gleichzeitig knappen Ressourcen mit nachhaltig hohen Qualitätsansprüchen. Dafür eignen sich besonders diejenigen Brückentypen, die einen hohen Vorfertigungsgrad aufweisen und in Modulbauweise hergestellt werden können. Das sind beispielweise Betonverbundbrücken mit Spannbetonfertigteilen, Stahlverbundbrücken mit Fertigteilen sowie WIB-Brücken.
 
Sämtliche Bauverfahren können insbesondere bei Rahmenkonstruktionen als integrales Bauwerk ohne Mittelpfeiler effizient eingesetzt werden. An verschiedenen Beispielen aus der Praxis wurde für die Anwendung der Brückenbaulösung "Ponti" gezeigt, welche planerischen Konzepte einen entsprechenden Erfolg bringen.